Praxis für Tierphysiotherapie, -akupunktur und -homöopathie Annett Pannenbäcker
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Akupunktur

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Die Akupunktur ist eine Methode, welche die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Sie wird seit über 4000 Jahren erfolgreich bei Mensch und Tier eingesetzt. Sie basiert darauf, dass spezifische, genau definierte Körperpunkte stimuliert werden. Durch die Stimulation verändern sich biochemische und physiologische Zustände, das Gleichgewicht im Körper wird wieder hergestellt und die Ursache von Störungen wird behoben. Inzwischen weiß man, dass Akupunktur alle wichtigen physiologischen Systeme beeinflusst. Primär wirkt sie über das Zentralnervensystem, das wiederum auf den Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System einwirkt. Akupunktur kann mehr als nur Schmerzlinderung bewirken. Die Wirkung hängt dabei von der behandelten Störung und der Wahl der behandelten Punkte ab.

Die wichtigsten Wirkungen der Akupunktur sind:

Daneben hat sie noch zahlreiche weitere positive Wirkungen. Nach der chinesischen Philosophie entsteht Krankheit durch ein energetisches Ungleichgewicht im Körper. Akupunkturtherapie soll die Energie ausgleichen, den Energiefluss korrigieren und dadurch zur Heilung beitragen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Akupunktur bei regenerativen info Wiederherstellung, Ersatz, Heilung Erkrankungen sehr gute Erfolge erzielt. Bei degenerativen info Entartung oder Rückbildung an Zellen / Geweben / Organen eines Individuums, vollständige Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit ist nicht möglich Erkrankungen führt auch sie nicht zur Heilung, nimmt aber sehr häufig positiven Einfluss auf die Erkrankung, z.B. durch Schmerzlinderung.

Indikation bei Kleintieren:

Indikationen bei Pferden:

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Auch viele andere Erkrankungen reagieren gut auf Akupunktur.

Kontraindikationen:

  • Tumoren
  • Krankheiten, mit unbedingter chirurgischer Indikation

Bei akuten Erkrankungen reichen meist 1 – 2 Behandlungen aus, bei chronischen Erkrankungen bedarf es oftmals bis zu 10 Behandlungen. Die Behandlungsabstände werden individuell nach Krankheitsbild gewählt. Ggf. wird der Tierbesitzer von mir aktiv mit in die Behandlung eingebunden, indem er in Akupressur unterwiesen wird und genaue Anleitung zur Behandlung seines Tieres bekommt.

Wir akupunktieren sowohl mit Nadeln, als auch mit einem IR 904nm Laser. Die Wirkung der beiden Methoden unterscheidet sich nicht. Die Laserakupunktur wird von manchen Tieren besser angenommen, in der Regel tolerieren sie aber das Stechen der Nadeln problemlos.

Es gibt auch Krankheitsbilder (z.B. einige arthrotische Erkrankungen) bei denen es sinnvoll ist, die Akupunkturpunkte mit Wärme zu reizen, die so genannte Moxibustion. Dazu nimmt man Moxakraut (Beifuß), welches es in verschiedenen Formen gibt. Wir verwenden Moxa-Zigarren oder Moxa-Stäbchen. Diese werden von den Tieren meist gut akzeptiert und die Behandlung kann bei evtl. Abwehrreaktion sofort problemlos unter-/abgebrochen werden. Des weiteren kann man homöopatische Mittel in den Akupunkturpunkt spritzen = Akuinjektion.