Lasertherapie

Das Wort Laser ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“. Das bedeutet: Lichtverstärkung durch stimulierte bzw. induzierte Aussendung von Strahlen.
Der Laser bewirkt unter anderem:

  • eine Steigerung der ATP – Synthese um bis zu 150 %
  • Anregung des Zellstoffwechsels
  • Vermehrung kollagener Fasern
  • merkliche Steigerung der Zugfestigkeit in Wundbereichen
  • Vermehrung der Zellen in der Teilungsphase
  • Verstärkung der Aderneubildung (Neovaskularisierung)
  • Stimulation der Proteinsynthese
  • Anstieg spezifischer Enzyme
  • Erhöhung der Antikörperbildung

In der Medizin hat der Laser aufgrund seiner universellen Einsetzbarkeit ein weit gefächertes Anwendungsgebiet. Dies liegt unter anderem daran, dass der Laser biologische Grundfunktionen stimuliert (s. o.). Wir arbeiten mit einem IR 904nm-Laser. Die Laserbehandlung ist sanft, schmerzlos und aseptisch. Sie eignet sich sowohl zur Punkt- als auch zur Flächenbehandlung und wirkt bei akuten und chronischen Erkrankungen, z.B.:

  • sämtliche Formen von Dermatosen, Herpes, Erythemen, Ekzemen, Dekubiti
  • Wunden, gestörte Wundheilung, postoperative Wundbehandlung, Transplantationsnachbehandlung, Verbrennungen, Nekrosen, Hämatome, Geschwüre verschiedener Genese
  • Otitis externa beim Hund
  • Narbenbehandlungen
  • Förderung der Nervenheilung bei Verletzungen, Rupturen, Lähmungen, Neuritiden, Neuralgien, Arthritis
  • Entzündungen und Ödeme aller Art
  • Arthrosen, Frakturen, Osteoporose, Kalzifikation
  • Wirbelsäulenerkrankungen, HWS-BWS-LWS-Syndrome, Muskelkrämpfe, Verspannungen, Distorsionen, Quetschungen

Die Behandlungsdauer und -anzahl ist von der Erkrankung abhängig.

Bei der Akupunktur leistet der Laser ebenfalls gute Dienste.

  • Trächtigkeit, da es zu höheren Zellteilungen kommen kann
  • Cortison-Depot-Behandlung
  • Tumorerkrankungen
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  • Zuletzt geändert: vor 22 Monaten
  • von Holger Pannenbäcker